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Fahrzeugortung im Rettungsdienst

Auch bei Einsatzfahrzeugen hält schon seit mehreren Jahren die intelligente Zielführung ihren Einzug.

Die nachfolgend aufgeführte Lösung wird  seit Mitte des Jahres  2007 in der Regionalleitstelle Lausitz in Cottbus erfolgreich eingesetzt. Auch die angeschlossenen Landkreise Spree-Neisse, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz haben sich für die Ausstattung der Fahrzeuge mit dem Swissphone Funkdatenmodul entschieden. Somit steht den Einsatzdisponenten in der integrierten Rettungsleitstelle in Cottbus ein effizientes Hilfsmittel zur Verfügung, die Fahrzeuge optimal zum Einsatz zu bringen.

Durch den Einbau von Fahrzeugnavigationssystemen mit ext. Datenschnittstelle zu einem Funkdatenmodul, welches die Daten von der Leitstelle empfängt, wurden hier folgende Effekte erreicht:

RoutenoptimierungDurch die direkte Übertragung der Zielkoordinaten in die Fahrzeuge können sich die Einsatzkräfte auf die Fahrt und den Einsatz konzentrieren. Die Wegesuche mit Karten entfällt und die Ausrückezeiten bis zum Einsatzort verkürzen sich.
Fahrzeuglokalisierung   Der Leitstellendisponent sieht auf einer Karte die verfügbaren und freien Fahrzeuge. Neben den Einsatzvorschlägen aus dem ELR kann auch das räumlich nächste Fahrzeug für einen Folgeeinsatz disponiert werden.
RedundanzMit der Möglichkeit, FMS-Telegramme via FDM zu übertragen können auch ausserhalb des Funkversorgungsbereiches FMS-Stati an die Leitstelle übertragen werden. Insbesondere bei Verlegungsfahrten ist dies ein enormer Vorteil zur Dokumentation der Einsätze.
Entlastung FunkDurch die Nutzung des GSM/GPRS-Netzes wird der 4m-Funkverkehr nicht zusätzlich belastet. Bei Großschadenslagen entfallen somit Funkgespräche über Anfahrtswege Rückfrage zu den Einsatzdaten.
DatenschutzSensible Patientendaten werden nicht mehr per Funk oder Meldeempfänger übertragen. Die Hohe Verschlüsselungsrate im GPRS-Netz stellt die Diskretion der Einsatzdaten sicher.

  
 

 

Navigationslösung mit Swissphone FDM.X (Funk-Datenmodul)

  

 

Das Swissphone Funkdatenmodul (FDM.X) erlaubt in Verbindung mit einem Garmin-Navigationssystem oder dem integrierten NaviXp, Einsatzkoordinaten direkt mit der Alarmmeldung an das Einsatzfahrzeug zu übertragen. Somit erfolgt die Zielnavigation vollautomatisch mit der Alarmierung der Einsatzkräfte. Die Fahrzeugbesatzung kann sich dadurch ohne unnötige Ablenkung auf den Einsatz konzentrieren. Zusätzlich können zum Beispiel einsatzrelevante Informationen auf dem Bildschirm dargestellt werden.

Für die Funkübertragung können 3 unterschiedliche Netze genutzt werden: 2m Digitalalarm (POCSAG), 4m Analogfunk,und GSM/GPRS-Netz.

 

 Funk-Daten-Modul FDM.X

 

 

Leitstellenseite

 
In der Leitstelle liegen die Routingdaten als Koordinatenpaar vom Einsatzleitrechner mit dem Einsatz vor. Ein entsprechender Softwaretreiber formatiert diese Daten zur Übertragung auf das FDM im Fahrzeug. Hierbei stehen unterschiedliche Funknetze zur Verfügung:
 

 


Signalwege zwischen Leitstelle und Fahrzeug
 

  • Für die POCSAG-Übertragung werden die Daten als alphanumerische Meldung aufbereitet und dem Digitalen Alarmgeber (DAG) übermittelt.
  • Zur Übertragung über Mobilfunknetze stehen die Koordinaten dem GPRS-Server zur Verfügung (s.u.)
  • Um eine Übertragung im 4m-Band zur ermöglichen, erhält auch das in der Leitstelle vorhandene FMS-Gerät die Daten zur Aufbereitung als FFSK-Folgetelegramm
     


Auswahl Übertragungsmedium

 
Unabhängig davon, welche Funk-Infrastruktur vom Anwender bevorzugt wird: Das FDM passt sich den Gegebenheiten bezgl. des Übertragungsmediums an. So kann sich der zur Übertragung verwendete Weg an Verfügbarkeit oder/und Kosten orientieren; eine Umschaltung auf den jeweiligen Funkweg ist sogar automatisch gegeben, wenn etwa in einem 4-m-Funkloch auf GPRS umgeschaltet wird.
 

   

 

GPRS-Server

 
Die GPRS-Datenübertragung zwischen der Leitstelle und den Fahrzeugen erfordert eine übergeordnete Verwaltungsinstanz. Der logische Bezug zwischen Fahrzeugkennung und IP-Adresse wird im sog. GPRS-Server (ein eigenständiger PC mit komplett installierter Firmware) verwaltet. Aufgabe des Servers ist es, die dynamische Adresszuordnung der Fahrzeugteilnehmer zu koordinieren.
 

 

 

Fragen Sie bei uns nach Ihrer persönlichen Vorstellung dieser Anwendung. Gern analysieren wir mit Ihnen Ihren Hard- und Softwarebedarf zur Realisierung einer Fahrzeugdispositionslösung nach Ihren Anforderungen.


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